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Wie erfolgt die Berechnung in der Kfz-Versicherung?

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Bei der Berechnung der Versicherungsbeiträge für die Kfz-Versicherung wird zwischen subjektiven und objektiven Merkmalen unterschieden. Durch diese Merkmale wird das Auto in eine bestimmte Risikoklasse eingeteilt, welche wiederum für die Höhe des jährlichen Beitrags ausschlaggebend ist. Objektive Merkmale sind meist greifbar und durch verschiedene Dokumente zu belegen. Bei subjektiven Merkmalen handelt es sich unter anderem um Eigenschaften und Fahrverhalten des Fahrers.

Bei einem Kfz-Versicherungsvergleich werden zum Teil sowohl objektive als auch subjektive Merkmale von dem Versicherungsnehmer abgefragt. Für Versicherungsgesellschaften ist dabei die Einordnung der subjektiven Eigenschaften schwieriger, da diese eher schwer zu bewerten sind.


Objektive Merkmale
Die Grundlage für die Berechnung der Kfz-Versicherung sind die objektiven Merkmale. Diese Merkmale bezeichnen die genaue Art des Autos. Dabei wird beispielsweise jedes Kfz in eine Typklasse und Regionalklasse eingeteilt. Die Typklasse ist für die Höhe der Beiträge entscheidend und unter anderem von der Leistung des Autos abhängig.

In der Kfz-Versicherung werden die Autos in verschiedene Zweige eingeteilt. Dabei werden die Kraftfahrzeuge in folgende Kategorien gegliedert:

  • Krafträder
  • Pkw
  • Lkw
  • Zugmaschinen
  • Anhänger
  • andere Risiken (zum Beispiel Omnibusse)



Subjektive Merkmale
Neben den objektiven Merkmalen werden teilweise auch subjektive Merkmale in die Berechnung mit einbezogen. Das wohl bekannteste Merkmal hierbei ist die Schadenfreiheitsklasse, womit das Fahrverhalten des Versicherungsnehmers berücksichtigt werden kann. Bleibt ein Fahrer über einen längeren Zeitraum unfallfrei, spricht dies für ein gutes Fahrverhalten und wird in der Schadenfreiheitsklasse entsprechend besser eingestuft. Die Versicherungsbeiträge werden für den Fahrer somit günstiger.

Weitere Bestandteile von diesen Merkmalen sind die folgenden:

  • Beruf
  • Wohnort
  • Charaktereigenschaften


Aufgrund des Berufs kann der Versicherungsnehmer in verschiedene Tarifgruppen eingestuft werden. Für Personen im öffentlichen Dienst gibt es oft günstigere Tarife in der Kfz-Versicherung. Der Wohnort des Fahrers ist ausschlaggebend für die Einstufung in die Regionalklasse. In Großstädten ist dadurch der Versicherungsbeitrag meist höher als in kleinen Vororten. Die Berücksichtigung von Charaktereigenschaften ist bei der Kalkulation der Kfz-Versicherung nicht möglich.

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