Dread-Disease-Versicherung

Mit der Dread-Disease-Versicherung können Sie je nach Versicherungstarif eine Vielzahl von unterschiedlichen Krankheiten einschließen und sich so optimal gegen schwere Krankheiten absichern. Wenn bei einer versicherten Person eine Krankheit ärztlich festgestellt wird, die in den Versicherungsbedingungen mitversichert ist, wird die Versicherungssumme ausgezahlt.

Die Absicherung schwerer Krankheiten dient vor allem dazu eine finanzielle Rücklage für den Krankheitsfall zu haben. Die Dread-Disease-Police sichert unter anderem den Einkommensausfall von Berufstätigen ab, wenn eine berufliche Tätigkeit aufgrund einer Krankheit nicht mehr ausführbar ist. Der Schutz kann also neben der Berufsunfähigkeitsversicherung eine zweite Absicherung sein.

Welche Krankheiten sind versichert?

Sofern eine schwere Krankheit festgestellt wurde, wird die tariflich vereinbarte Versicherungssumme ausgezahlt. Dabei sind in der Regel je nach Versicherer folgende Krankheiten versichert:

  • AIDS oder HIV durch Bluttransfusionen
  • Aorta-Transplantation
  • Bakterielle Meningitis
  • Blindheit
  • Bypass-Operationen am Herzen
  • Creutzfeldt-Jakob-Krankheit
  • Entzündung (dauerhaft/chronisch) des Hirngewebes
  • Erkrankung motorischer Nervenbahnen
  • Gehirntumor
  • Gehörlosigkeit
  • Herzinfarkt
  • Herzklappenfehler
  • Herzleistungsschwäche
  • Kinderlähmung
  • Koma
  • Krankheiten mit einer Lebenserwartung von weniger als zwölf Monaten
  • Krebs
  • Lähmung von Gliedmaßen
  • Multiple Sklerose
  • Nierenversagen
  • Organtransplantation
  • Parkinson-Krankheit
  • Pflegebedürftigkeit und vollständige Erwerbsminderung
  • Schlaganfall
  • Schwere Verbrennungen der Hautoberfläche
  • Spezielle Arten einer schweren Lungenerkrankung
  • Sprachverlust
  • Steele-Richardson-Olszewski-Syndrom
  • Unfälle mit Intensivstation
  • Verlust von Gliedmaßen

Wann gilt ein Leistungsausschluss?

  • Kriegsereignisse
  • Terroristische Anschläge
  • Aktive Teilnahme an Unruhen
  • Vorsätzliche Straftaten
  • Absichtliche Schädigungen der Gesundheit durch den Versicherungsnehmer oder die versicherte Person
  • Selbsttötungen
  • Alkohol-, Medikamenten- oder Drogenmissbrauch

Kriegsereignisse sind allerdings in der Dread-Disease-Versicherung nach dem ersten Versicherungsjahr eingeschlossen, sofern es sich um Friedensmaßnahmen im Ausland für die Bundeswehr handelt (UN- und NATO-Einsätze).

Was kann mitversichert werden?

In den Versicherungsschutz der Dread-Disease-Versicherung kann zusätzlich eine Todesfallleistung mit eingeschlossen werden. Stirbt die versicherte Person aufgrund einer schweren Krankheit bevor die Versicherungssumme fällig wurde, wird die Todesfallsumme ausbezahlt.

Wie teuer ist die Dread-Disease-Police?

Die Beiträge der Dread-Disease-Versicherung sind von verschiedenen Merkmalen abhängig. Einen großen Einfluss auf die Kosten haben zum Beispiel die folgenden Berechnungsdaten:

  • Eintrittsalter und Ablaufalter
  • Nichtraucher oder Raucher
  • Höhe der Versicherungssumme
  • Beruf, Ausbildung und Studium
  • Risikorelevante Hobbys
  • Reisetätigkeiten

Geht man bei der Berechnung von einem 30 Jahre alten kaufmännischen Angestellten aus, der sich bis zum 67. Lebensjahr absichern möchte, liegt der Preis zum Beispiel bei der Canada Life bei 30,99 Euro monatlich. Die Versicherungssumme wäre in diesem Fall bei 50.000,- Euro.

Verringert man nun beispielsweise das Ablaufalter auf 60 Jahre, sinkt auch der Beitrag etwas. Ein Anbieter wäre hierbei dann die Zurich Versicherung für 25,67 Euro pro Monat. Bei der optimalen Auswahl des Tarifs haben Sie also eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten.

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Umfassende Vorsorge mit der Berufsunfähigkeitsversicherung.