Voraussetzungen für die Zulagen aus der Riester-Rente

Wer eine Riester-Rente abgeschlossen hat, kann jedes Jahr staatliche Zulagen für den Vertrag bei der Versicherung beantragen. Die Versicherung kümmert sich dann um den weiteren Ablauf und schreibt die Riester-Zulagen dem Vertrag gut, sobald die Fördergelder von der Zulagenstelle eingegangen sind.

Förderberechtigter Personenkreis

Für die Riester-Rente sind nur bestimmte Personenkreise förderberechtigt. Förderberechtigt ist jemand, der einen Anspruch auf die Riester-Zulagen und demnach unmittelbar zulagenberechtigt ist. In der Regel sind alle rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer und Selbstständige unmittelbar zulagenberechtigt. Dazu zählen zum Beispiel Vollzeit-Angestellte, geringfügig Beschäftigte / Mini-Jobber, Beamte, Richter und Soldaten.

Daneben gibt es noch die mittelbar zulagenberechtigte Personen. Auch dieser Personenkreis hat einen Anspruch auf die Zulagen der Riester-Rente. Zu dem mittelbar zulagenberechtigten Personenkreis zählen unter anderem der jeweilige Ehepartner oder Kinder des Förderberechtigten. Dabei ist es jedoch wichtig, dass die mittelbaren Förderberechtigten selber kein rentenversicherungspflichtiges Einkommen beziehen, da sie in diesem Fall einen eigenen, direkten Anspruch auf die Zulagen der Riester-Rente haben. Hier wäre dann ein eigener Riester-Vertrag für die Person notwendig.

Nicht-förderberechtigte Personen

Es gibt auch Personen, die keinen Anspruch auf die Riester-Zulagen stellen können. Diese Personen sind in der Riester-Rente nicht förderberechtigt. Diese Personen sind nicht rentenversicherungspflichtig und zahlen daher keine monatlichen Beiträge an die gesetzliche Rentenversicherung. Zu diesen Personen gehören zum Beispiel Studenten, Freiberufler und Selbstständige, die nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert sind. Wer jedoch freiwillig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt, kann trotzdem förderberechtigt sein.

Wer keine Zulagen aus der Riester-Rentenversicherung erhält, hat allerdings auch Ausweichmöglichkeiten. So steht speziell für Selbstständige und Freiberufler die Rürup-Rente als private Altersvorsorge zur Verfügung, mit der Sie die Versicherungsbeiträge als Sonderausgaben bei der Steuer geltend machen kann.

Wie hoch sind die Riester-Zulagen?

Die Höhe der Zulagen ist bei Erwachsenen und Kindern unterschiedlich. Die jährlichen Zulagen setzen sich wie folgt zusammen:

  • Grundzulage pro Person: 175,- Euro
  • Zulage für Kinder: 185,- Euro
  • Zulage für neugeborene Kinder ab dem Jahr 2008: 300,- Euro

Die Zulagen gelten sowohl für die Riester-Rente als auch für die Wohn-Riester-Rente. Die komplette Höhe der Zulage wird dann ausgezahlt, wenn Sie den jährlichen Mindestbeitrag in die Riester-Rente eingezahlt haben. Andernfalls werden die Zulagen anteilsmäßig gekürzt. Der Mindestbeitrag ist abhängig von dem Einkommen einer förderberechtigten Person. Daher kann der Beitrag bei jeder Person verschieden sein. Die Förderung wird an die Versicherten bereits ab dem ersten Versicherungsjahr ausgezahlt.

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