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Private Unfallversicherung - Versicherungssumme

Ratgeber > Unfallversicherung


Wenn man sich sowohl in der Freizeit als auch im Beruf vor Unfällen finanziell schützen möchte, kann man das anhand der privaten Unfallversicherung machen lassen. Da man hier auf eine Fülle von Unternehmen und Tarife zurückgreifen kann, ist die Auswahl und Kombinierbarkeit entsprechend groß. Grundlage für den Versicherungsumfang ist dabei vor allem die Versicherungssumme.

Die Höhe der Deckungssumme kann man spezifisch festlegen. Je geringer der Deckungsumfang ist, desto günstiger wird auch der Versicherungsbeitrag. Im Umkehrschluss wird der Beitrag höher, wenn man die Versicherungssumme größer ansetzt.


Worauf bei der richtigen Auswahl achten?
Die richtige Wahl der Versicherungssumme ist bei der Unfallversicherung besonders wichtig. Sie ist die Basis für sämtliche, zukünftige Invaliditätsleistungen. Nach einem Unfall wird die Entschädigung nämlich an dem Invaliditätsgrad und der vereinbarten Summe bemessen.

Aus diesem Grund sollte man sich schon vor dem Abschluss der Versicherung, Gedanken darüber machen, welche Leistung man zum Beispiel bei einer 50- oder 100-prozentigen Invalidität unbedingt erhalten möchte.

Für den Fall einer besonders hohen Invalidität kann man sogar eine Progression einschließen. Dadurch wird die Entschädigungssumme ab einem Invaliditätsgrad von 25 Prozent stufenweise vervielfacht. Dieser Einschluss ist dadurch zu empfehlen, da bei steigender Invalidität auch der Bedarf nach finanziellen Mitteln zunimmt.

Damit auch für kleinere Unfälle eine möglichst hohe Leistung erbracht wird, sollte man außerdem die Erstattung nach der Gliedertaxe beachten. Hier kann es bei den einzelnen Versicherungstarifen bedeutungsvolle Unterschiede geben. Muss man zum Beispiel die private Unfallversicherung aufgrund eines Verlusts der Hand in Anspruch nehmen, kann im Versicherungsfall die Leistung bis zu 20 Prozent geringer sein, wenn man an einen leistungsschwachen Tarif geraten ist.


Wie hoch ist die Versicherungsleistung?
Ausschlaggebend für die Höhe der Versicherungsleistung sind die Versicherungssumme, der festgestellte Invaliditätsgrad und gegebenenfalls eine eingeschlossene Progression. Die Berechnung der Entschädigung kann beispielsweise folgendermaßen aussehen:

Beispiel 1:
Versicherungssumme: 150.000,- Euro
Invaliditätsgrad: 70 Prozent

Entschädigung: 105.000,- Euro

Beispiel 2:
Versicherungssumme: 100.000,- Euro
Progression: 350 Prozent
Invaliditätsgrad: 70 Prozent

Entschädigung: 200.000,- Euro

Weil mit dem Einschluss der Progression die Leistung der Unfallversicherung stark ansteigt, kann man bei einer schweren Invalidität auch eine hohe Auszahlungssumme erhalten, obwohl man eine geringe Versicherungssumme vereinbart hat.


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