Versicherungen vergleichen - Günstiger Versicherungsschutz

Logo versicherung-check.netversicherung-check.net
Informations- & Vergleichsportal zu Versicherungen

Direkt zum Seiteninhalt

Wohngebäudeversicherung - Welche Versicherungssumme nutzen?

Ratgeber > Wohngebäudeversicherung


In der Wohngebäudeversicherung gibt es mehrere Varianten, wie die Versicherungssumme errechnet werden kann. Damit das versicherte Gebäude komplett abgedeckt ist, sollte die Versicherungssumme mit dem wirklichen Gebäudewert übereinstimmen. Ansonsten kann eine Unterversicherung bestehen, wodurch im Versicherungsfall die Erstattung gemindert wird. Um solche Fehler zu vermeiden, sollte man daher auch während der Vertragslaufzeit darauf achten, dass die Deckungssummen angepasst werden, wenn zum Beispiel Umbaumaßnahmen gemacht wurden.


Welche Wertermittlungen gibt es?
Um den optimalen Wert eines Gebäudes zu ermitteln, gibt es vier verschiedene Varianten. Die Wohngebäudeversicherung überlässt dem Versicherungsnehmer die Entscheidung, welche Art der Wertermittlung man festlegt. Der Gebäudeeigentümer kann dabei zwischen den folgenden Versicherungswerten wählen:

  • Gleitender Neuwert
  • Neuwert
  • Zeitwert
  • Gemeiner Wert


In den meisten Fällen wird die Berechnung der Versicherungssumme anhand des gleitenden Neuwerts durchgeführt. Für den Versicherungsnehmer hat das den Nutzen, dass im Leistungsfall der Versicherer auf eine Minderung der Entschädigung verzichtet, falls die Deckungssumme ungewollt kleiner als der wirkliche Gebäudewert ist.


Gleitender Neuwert
Der gleitende Neuwert ist die übliche Maßnahme zur Bestimmung der Versicherungssumme. Die dadurch ermittelte Deckungssumme nennt man auch Wert 1914. Der gleitende Neuwert ist somit der ortsübliche Neubauwert des Jahres 1914. Dieses Jahr wird in der Gebäudeversicherung als Grundlage genommen, da zu diesem Zeitpunkt die Immobilienpreise noch relativ stabil waren.

Die Deckungssumme für die Versicherung wird gegebenenfalls an die Baukostenentwicklung angepasst. Dadurch bleibt der Versicherungsschutz immer auf dem richtigen Niveau, wodurch das Wohngebäude komplett abgesichert ist. Die Ermittlung der Versicherungssumme anhand des gleitenden Neuwerts gilt für den Kunden daher als sicherste Variante.


Neuwert
Unter dem Neuwert versteht man lediglich den ortsüblichen Neubauwert des Gebäudes. Der Versicherungswert wird hierbei jedoch nicht automatisch angepasst, so dass nach wenigen Jahren die Deckungssumme zu gering sein kann. Bei einer Beschädigung kann es daher passieren, dass Leistungen von der Wohngebäudeversicherung gekürzt werden. Diese Variante der Wertermittlung ist daher nicht zu empfehlen.


Zeitwert
Der Zeitwert eines Gebäudes lässt sich anhand des Neuwerts ermitteln. Der Wert berücksichtigt dabei jedoch Minderungen, die aufgrund von Alter und Abnutzung entstehen. Daher ist der Zeitwert immer geringer als der Neuwert. Die genaue Ermittlung des Zeitwerts ist entsprechend kompliziert und kann für Verbraucher weitere Kosten verursachen.


Gemeiner Wert
Von vornherein kann der gemeine Wert nicht als Grundlage für die Berechnung der Wohngebäudeversicherung genutzt werden. Er wird nur dann angewandt, wenn das versicherte Gebäude abgerissen oder anderweitig entwertet werden soll. Der gemeine Wert ist dann der erzielbare Verkaufspreis des Gebäudes und meist wesentlich geringer als der Neuwert.


Wohngebäudeversicherung Rechner

>>> Jetzt Beiträge für das eigene Gebäude mit dem Gebäudeversicherungsrechner vergleichen!

Versicherungsvergleich | Kfz-Versicherung | Haftpflichtversicherung | Krankenversicherung | Wohngebäudeversicherung | Hausratversicherung | Rechtsschutzversicherung | Unfallversicherung | Berufsunfähigkeit | Rentenversicherung | Lebensversicherung | Dread Disease | Tierversicherung | Ratgeber | Kündigung | Angebot | Sitemap


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü