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Wohngebäudeversicherung wechseln

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Laut den allgemeinen Versicherungsbedingungen gibt es mehrere Anlässe, zu denen man die Wohngebäudeversicherung wechseln kann. Unterschieden wird hierbei zwischen einem Wechsel bei einer Beitragserhöhung und unter Einhaltung der festgelegten Kündigungsfrist. Damit die Änderung der Versicherung ordentlich vonstattengeht, sollte man die wichtigsten Dinge beachten.


Wechsel bei einer Beitragserhöhung
Die Wohngebäudeversicherung hat die Möglichkeit, den Versicherungsbeitrag aufgrund tariflicher Gegebenheiten zu erhöhen. Solche Ereignisse liegen zum Beispiel vor, wenn innerhalb eines Kalenderjahres mehr Schadensfälle verursacht wurden als es die Versicherungsgesellschaft geplant hat. Um die entstandenen Mehrkosten auszugleichen, ist eine Erhöhung des Beitrags notwendig.

Als Versicherungsnehmer hat man dann das Recht, den bestehenden Tarif zu kündigen und die Wohngebäudeversicherung zu wechseln. Wichtig dabei ist, dass man die Kündigungsfrist von einem Monat einhält. Die Frist beginnt ab Zugang des Erhöhungsschreibens. Der Wechsel ist dann zu dem Zeitpunkt möglich, zu dem die Beitragserhöhung eingetreten wäre.

Daneben können sich die Beiträge der Gebäudeversicherung auch erhöhen, wenn vorher eine Gefahrerhöhung stattgefunden hat. Dazu können zum Beispiel Umbaumaßnahmen durch den Eigentümer oder ein Leerstand von Gebäudeteilen zählen. Wenn sich der Versicherungsbeitrag dadurch um mehr als 10 Prozent erhöht, besteht auch hier eine einmonatige Kündigungsfrist. Der Wechsel ist dann jedoch sofort möglich.


Fristgerecht wechseln
Bei Versicherungsverträgen verlängert sich die Laufzeit in der Regel immer um ein weiteres Jahr, wenn man nicht vorher den Vertrag schriftlich gekündigt hat. Genauso verhält es sich auch bei der Wohngebäudeversicherung. Ein Wechsel ist dann nur möglich, wenn man die vereinbarte Wechselfrist einhält.

Um einen Rabatt in der Gebäudeversicherung zu bekommen, kann man einen Vertrag mit einer Mindestvertragslaufzeit von drei Jahren abschließen. Sofern man als Gebäudeeigentümer einen solchen Dreijahresvertrag hat, kann man frühestens zum Ende des dritten Versicherungsjahres den Anbieter wechseln.

Etwas früher ist der Wechsel bei Verträgen ohne Vertragslaufzeit möglich. Hier kann man schon zum Ende des ersten Versicherungsjahres den Anbieter wechseln. In beiden Fällen beträgt die Kündigungsfrist 3 Monate.

Beispiel:

Versicherungsbeginn: 01.07.

Kündigungseingang bei Wohngebäudeversicherung spätestens am 31.03.

Dann ist der Wechsel zum 01.07. möglich!


Versicherungswechsel bei Gebäudekauf
Nahezu alle Eigentümer haben ihre Gebäude über die Wohngebäudeversicherung abgesichert, um sich vor den versicherten Gefahren zu schützen. Bei dem Kauf einer Immobilie gehen automatisch die Rechte und Pflichten des Versicherungsvertrages auf den Käufer über, sobald der neue Eigentümer im Grundbuch vermerkt wurde. Der Käufer kann dann entscheiden, ob er den Tarif behalten oder zu einem anderen Versicherungsanbieter wechseln möchte.

Nach dem Kauf der Immobilie hat man das Recht den Vertrag innerhalb eines Monats aufzuheben. Man kann dabei bestimmen, ob die Kündigung sofort oder zum Schluss der derzeitigen Versicherungsperiode wirksam wird. Erkennt man erst zu einem späteren Zeitpunkt das Bestehen einer Versicherung, beginnt die einmonatige Aufhebungsfrist ab diesem Moment.


Wohngebäudeversicherung Rechner

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