Berufsrechtsschutz – Was ist versichert?

Im Beruf haben Sie sowohl Rechte als auch Pflichten. Als Angestellter sollten Sie zum Beispiel darauf achten, dass Sie Ihre beruflichen Pflichten stets sorgsam erfüllt. Im Gegenzug muss der Arbeitgeber gesetzliche Arbeitsrechte erfüllen und dauerhaft einhalten. Begeht ein Arbeitgeber einen Verstoß gegen arbeitsrechtliche Bedingungen oder Berufsrichtlinien, können Angestellte dagegen vorgehen.

Über eine Berufsrechtsschutzversicherung können Sie die Kosten für ein solches Verfahren decken. Auch Selbstständige und Freiberufler können sich privat über eine Rechtsschutzversicherung absichern. Für gewerbliche Tätigkeiten gibt es jedoch die spezielle Firmenrechtsschutzversicherung.

Was ist versichert?

Die Leistungen für den Berufsrechtsschutz werden von den Versicherungen in der Regel zusammen mit der privaten Rechtsschutzversicherung gewährleistet. Dadurch wird die Deckung sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich geboten, ohne dass sich eine Änderung am Versicherungsbeitrag bemerkbar macht.

In diesem Zusammenhang werden in der Berufsrechtsschutzversicherung die folgenden Rechtsschutzarten angeboten:

  • Schadensersatz-Rechtsschutz
  • Arbeitsrechtsschutz
  • Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutz
  • Rechtsschutzversicherung im Vertrags- und Sachenrecht
  • Steuer-Rechtsschutz
  • Sozial-Rechtsschutz
  • Disziplinar- und Standes-Rechtsschutz
  • Straf-Rechtsschutz
  • Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutzversicherung
  • Beratungs-Rechtsschutz
  • Rechtsschutz für Opfer von Gewaltstraftaten
  • Verwaltungsrechtsschutz

Zusätzlich können Sie mit der Versicherungsgesellschaft vereinbaren, dass über die Rechtsschutzversicherung auch Streitigkeiten aus dem Bereich Ehe und Unterhalt mitversichern sind. Das ist dann der Eherechtsschutz oder Unterhaltsrechtsschutz.

Leistungsausschlüsse im Berufsrechtsschutz

Da die Berufsrechtsschutzversicherung hauptsächlich dafür da ist, um bei sämtlichen Angelegenheiten und Streitigkeiten im Beruf zu helfen, gibt es auch Ausschlüsse, die über die Versicherung nicht gedeckt sind. Üblicherweise gibt es für solche Fälle dann andere Versicherungssparten, die solche Risiken abdecken.

Die Deckung über die Berufsrechtsschutzversicherung gilt grundsätzlich für Arbeitnehmer. Aus diesem Grund sind Leistungen für gewerbliche Tätigkeiten nicht mitversichert. Selbstständige und Freiberufler können sich jedoch über eine gewerbliche Rechtsschutzversicherung absichern.

Daneben ist es oft auch nicht möglich, rechtliche Interessen wahrzunehmen, die in jeglichem Zusammenhang mit der Nutzung eines Motorfahrzeugs stehen. Hierfür müssen Sie die Verkehrsrechtsschutzversicherung in den Versicherungsschutz mit einschließen.

Versicherte Personen – Wer ist mitversichert?

Der Berufsrechtsschutz kann vorwiegend von dem Versicherungsnehmer in Anspruch genommen werden. Zusätzlich dürfen Sie den Ehegatten oder Lebenspartner mitversichern. Es besteht jedoch die Voraussetzung, dass auch hier keine berufliche Selbstständigkeit vorliegt.

Für die Mitversicherung eines Lebenspartners ist es notwendig, dass man in einer häuslichen Gemeinschaft lebt. Damit Versicherungsschutz besteht, muss der Partner am Wohnsitz des Versicherungsnehmers amtlich gemeldet sein.

Haben Sie als Versicherungsnehmer eine Familie, sind im Familientarif auch die Kinder in die Absicherung eingeschlossen. Sofern die Kinder bereits volljährig sind, besteht nur dann Versicherungsschutz, wenn sie noch nicht verheiratet sind oder noch keine eigene feste berufliche Tätigkeit ausüben.

Vergleich für den Rechtsschutz

Vergleich für Privatrechtsschutz, Berufsrechtsschutz, Verkehrsrechtsschutz und Wohnrechtsschutz.

Unsere Highlights
Top-Leistungscheck
Günstige Tarife
Freie Anwaltswahl

Berufsrechtsschutzversicherung im Vergleich.