Sondereinstufung mit der Führerscheinregelung

Versichern Sie zum ersten Mal ein Auto auf Ihren eigenen Namen, werden Sie normalerweise in eine niedrige Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) eingestuft. Haben Sie beispielsweise keinen Anspruch auf eine Sondereinstufung, sind die Beiträge für die Kfz-Versicherung dementsprechend relativ hoch.

Für relativ junge Fahranfänger besteht trotz der erstmaligen Absicherung die Möglichkeit, sich über die Führerscheinregelung in einer etwas besseren Schadenfreiheitsklasse zu versichern. Dadurch wird der Schadenfreiheitsrabatt höher und der Versicherungsbeitrag günstiger.

Was bringt die Führerscheinregelung?

Zu Beginn der Vertragslaufzeit werden Sie in eine bestimmte SF-Klasse eingestuft. Sofern der Versicherungsvertrag in der SF-Klasse 0 (dies entspricht oft der Ersteinstufung für Fahranfänger) beginnt, können Sie eine Sondereinstufung anhand der Führerscheinregelung beantragen.

Welche Regeln gelten für die Inanspruchnahme?

Damit Sie sich auf die Regelung berufen können, müssen die folgenden Voraussetzungen zutreffen:

  • Fahrerlaubnis seit mindestens 3 Jahren ununterbrochen vorhanden
  • Führerschein aus Europa oder anderen anerkannten Staat
  • In den letzten 12 Monaten keine Verkehrsschäden verursacht

Um einen Nachweis über den ununterbrochenen Besitz der Fahrerlaubnis zu erbringen, reicht es meist aus, wenn Sie eine Kopie des Führerscheins an die Versicherung einsenden, da auf der Fahrerlaubnis das Datum der Aushändigung vermerkt ist.

Welche Schadenfreiheitsklasse ist möglich?

Sofern Sie die Führerscheinregelung nutzen möchten, überprüft die Kfz-Versicherung den Sachverhalt. Wenn die oben genannten Voraussetzungen vorliegen, wird der Vertrag rückwirkend je nach Versicherer in die Schadenfreiheitsklasse 1/2 eingestuft. Der Versicherungsvertrag wird dann von Beginn an besser eingestuft, auch wenn der Führerschein erst später an die Kfz-Versicherung geschickt wird.

Welche Führerscheine werden anerkannt?

Grundsätzlich werden alle Führerscheine anerkannt, die in einem Mitgliedsstaat des europäischen Wirtschaftsraums angeeignet wurden. Die Regelung gilt sowohl für Autos, Krafträder, Wohnmobile und Lkw.

Wurde die Fahrerlaubnis außerhalb dieser Zone gemacht, kann sie jedoch auch für eine bessere Einstufung der Schadenfreiheitsklasse anerkannt werden, wenn die Umschreibung nach den Vorschriften der Fahrerlaubnisverordnung ohne eine weitere theoretische oder praktische Fahrprüfung erfolgen kann.

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