Private Haftpflichtversicherung ohne Selbstbeteiligung

Bei nahezu allen Versicherungen ist es Kunden möglich, eine Selbstbeteiligung in den Tarif mit einzuschließen. Der Einschluss würde bedeuten, dass Sie im Schadensfall den vereinbarten Eigenanteil selber bezahlen müssen. Den Rest der Schadenskosten trägt das Versicherungsunternehmen.

Der Nutzen für die Kunden dabei ist vor allem die Beitragsersparnis, die Sie mit dem Einschluss erreichen können. Dadurch, dass die Versicherungsgesellschaften bei kleinen Schäden nicht tätig werden müssen und somit auch keine Kosten für die Verwaltung aufkommen, können sie diesen Rabatt gewähren.

Bei der privaten Haftpflichtversicherung ist es jedoch oft fraglich, ob die Höhe der Einsparung wirklich überzeugend ist. Denn normalerweise sind die jährlichen Versicherungsbeiträge schon ziemlich günstig. Schließen Sie die Selbstbeteiligung mit ein, stellt sich dann die Frage, ob dies finanziell gesehen wirklich sinnvoll ist.

Wie viel sparen Sie mit Selbstbeteiligung?

Die private Haftpflichtversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen in Deutschland. Gegen einen günstigen Jahresbeitrag versichern Sie sich bereits zu sehr hohen Versicherungssummen mit bis zu 10 Millionen Euro.

Es ist unverkennbar, dass Sie durch den Selbstbehalt Geld sparen. Allerdings sollten Sie sich fragen: Wie hoch sind die Einsparungen und die damit verbundene Selbstbeteiligung? Ist der Eigenanteil im Schadensfall hoch und die Ersparnis nur relativ klein, lohnt sich der Einschluss meist nicht.

Vergleichen Sie die am Markt befindlichen Tarife, können Sie durchschnittlich etwa 10,- Euro jährlich einsparen, wenn Sie eine Selbstbeteiligung in Höhe von 150,- Euro pro Jahr vereinbaren. Ob dies wirklich der gewünschte Effekt ist, muss jeder für sich selber entscheiden. Sie sollten dabei aber berücksichtigen, dass ein Versicherungsnehmer bei einer Einsparung von 10,- Euro pro Jahr mindestens 15 Jahre versichert sein muss, damit durch die Einsparung der Selbstbehalt erreicht wurde. Entstehen bereits vorher Schäden, war die Beitragsreduzierung nicht lohnenswert. Haben Sie einen Tarif ohne Selbstbeteiligung, können Sie hingegen auch mal verursachte Kleinschäden erstatten lassen, ohne dass Sie selber eine finanzielle Leistung erbringen müssen.

Selbstbeteiligung bei Kindern

Wenn Kinder über die private Haftpflichtversicherung mitversichert sind, gelten für sie dieselben Bedingungen wie für den Hauptversicherten. Der Hauptversicherte ist meist ein Elternteil. Wurde eine Selbstbeteiligung in der Familienversicherung vereinbart, gilt die Regelung entsprechend auch für Schäden, die von den Kindern verursacht werden.

Generell ist ein Kind unvorsichtiger als ein Erwachsener. Aus diesem Grund kann es schon mal vorkommen, dass Gegenstände ungewollt zerbrochen oder beschädigt werden. Im Vergleich zu einem Single-Tarif kann es bei einem Familientarif deshalb durchaus sinnvoll sein, einen Schutz ohne Selbstbeteiligung zu wählen.

Möglicherweise kann auch über den Hinzufügung einer Ausfalldeckung nachgedacht werden. Kinder, die noch unter 7 Jahre alt sind und einen Schaden verursachen, können nicht haftbar gemacht werden, wenn die Eltern ihre Aufsichtspflicht nicht verletzt haben. Bei Schäden gegenüber Freunden und Verwandten kann so trotzdem der Schaden über die Privathaftpflicht abgerechnet werden. Wenn Sie keine Selbstbeteiligung einschließen, dann sogar ohne eigenen Anteil.

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