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Maschinenversicherung

Damit ein Betrieb und deren Arbeitsgeräte umfangreich vor Schäden abgesichert sind, dafür gibt es die Maschinenversicherung. Es können sowohl festinstallierte als auch bewegliche bzw. mobile Maschinen vor bestimmten Gefahren geschützt werden. Die Voraussetzung für den Beginn des Versicherungsschutzes ist, dass versicherte Maschinen bereits für die betrieblichen Arbeiten genutzt werden. Der Versicherungsfall tritt dann auf, wenn ein Sachschaden durch eine versicherte Gefahr entstanden ist.

Personenschäden sind darüber jedoch nicht versichert. Hierfür kommt dann die gesetzliche Unfallversicherung auf, die in jedem Unternehmen Pflicht ist. Wer eine private Unfallversicherung abgeschlossen hat, bekommt hieraus eine zusätzliche Leistung.

Versicherte Gefahren – Was ist versichert?

Um einen Leistungsanspruch gegenüber der Maschinenversicherung zu haben, muss eine Maschine beschädigt oder zerstört worden sein. Dabei gibt es eine Vielzahl von Gefahren, die als Auslöser des Schadens gelten dürfen. Zu den wichtigsten versicherten Gefahren zählen zum Beispiel die folgenden Vorkommnisse:

  • Bedienungsfehler
  • Vorsatz Dritter
  • Kurzschluss und Überspannung
  • Versagen der Sicherheitsanlage
  • Konstruktions- und Materialfehler
  • Weitere Schäden durch Elemente und Natureinflüsse

Sollte zum Beispiel ein Bedienungs- oder Materialfehler aufgrund einer falschen Beratung oder Instruktion des Lieferanten erfolgt sein, kann hierbei geprüft werden, ob die Produkthaftpflichtversicherung des Herstellers für den Schaden aufkommen muss.

Wie auch in einer allgemeinen Betriebshaftpflichtversicherung sind in der Maschinenversicherung verschiedene Kosten abgedeckt, die nach einem Versicherungsfall anfallen können. In der Regel handelt es sich hierbei um Dienstleistungen oder Belastungen, die zur Minderung oder Abwehr von weiteren Schäden dienen. Hierbei kann es beispielsweise zu Kosten kommen, die für die Wiederherstellung von Daten, Abtransporte von Gerätschaften oder einer Dekontamination notwendig sind.

Schutz für zusätzliche Bestandteile

Durch den Einschluss von Zusatzbedingungen ist es außerdem möglich, dass weitere Maschinenteile und Gefahren mitversichert sind. So können unter anderem verschiedene Bauteile, Gummierungen oder Kraftwerke, wie Biogaskraftwerke, in die Maschinenversicherung eingeschlossen werden. In die Zusatzversicherung fallen dann auch Gefahren wie das Ausbrechen von Schmelzmasse, innere Betriebsschäden und Unruhen.

Außerdem kann eine Firma ansonsten noch Reserveteile und Zusatzgeräte über die Maschinenversicherung abdecken. Bei festinstallierten Arbeitsgeräten haben Sie die Möglichkeit, explizit die Fundamente, Beschichtungen, Behälter oder auch Feuerungsanlagen in die Versicherung mit einzuschließen.

Unterbrechungsschutz für Maschinen

In der Versicherungswirtschaft existiert auch eine Betriebsunterbrechungsversicherung für Maschinen. Der Unterbrechungsschutz tritt dann ein, wenn Maschinen aufgrund eines Schadens nicht mehr bedient und genutzt werden können. Da in einem solchen Fall die Maschinen nicht mehr ausgeführt werden können, entstehen dem Betrieb Einbußen bei der Produktion und vermutlich auch bei den Umsatzerlösen.

Der Unterbrechungsschutz kommt für die zukünftig anfallenden Betriebskosten und den entgangenen Gewinnen auf. Vor allem in der Maschinenversicherung gilt diese Art der Versicherungsdeckung als unerlässlich, um den Betriebsverkehr aufrecht zu halten.

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