Policendarlehen von der Lebensversicherung

Ein Policendarlehen ist eine Vorauszahlung der Versicherungsleistung aus einem Lebensversicherungsvertrag an den Versicherungsnehmer.

Die Höhe des Policendarlehens ist meist auf 90 Prozent des vorhandenen Rückkaufswertes beschränkt. Damit hat der Versicherer eine zusätzliche Absicherung, falls der Darlehensnehmer die Raten nicht zurückzahlen kann. Das Policendarlehen ist eine Alternative zur Kündigung oder dem Verkauf der Lebensversicherung.

Sollte eine Verpfändung, Pfändung, Abtretung oder eine unwiderrufliche Bezugsberechtigung vorliegen, ist vor der Gestattung des Policendarlehens das Einverständnis des Bezugsberechtigten einzuholen.

Rückzahlung

Für die frühzeitige Inanspruchnahme der Versicherungssumme verlangt das Versicherungsunternehmen Zinsen, die von dem Versicherungsnehmer zu zahlen sind. Die erwirtschafteten Überschüsse fließen aber weiterhin in den Vertrag. Das Darlehen plus Zinsen muss während der Vertragslaufzeit zurück in den Vertrag eingezahlt werden. Sollte dies finanziell nicht möglich sein, wird das Policendarlehen mit dem aktuellen Wert im Vertrag verrechnet. Dadurch ergibt sich zum Ablauf der Versicherung eine geringere Auszahlungssumme.

Werden Rückzahlungsbeiträge oder Zinsen für das Darlehen nicht bezahlt, so gilt dies als Nichtzahlung von Versicherungsbeiträgen und die Lebensversicherung kann das Policendarlehen kündigen. In diesem Fall wird das Darlehen mit dem Wert der Versicherung, also dem Rückkaufswert, verrechnet.

Lebensversicherung Vergleich

Check von einem Fachmann – für eine herausragende Lebensversicherung. Jetzt Tarife vergleichen und dauerhaft sparen!

Unsere Highlights
Schutz im Todesfall
Günstige Anbieter
Mit Sparanteil

Beratung für die kapitalbildende Lebensversicherung.