Wann ist die private und gesetzliche Unfallversicherung im Ausland gültig?

Um sich für den Fall einer Invalidität und den damit verbundenen persönlichen Folgekosten zu schützen, gibt es die private Unfallversicherung. Anbieter werben oft mit einem weltweiten Schutz. Trotzdem sind sich viele Versicherte über die vollständige Absicherung im Ausland nicht hundertprozentig sicher, da in vielen Ländern die gesundheitlichen Gefahren wesentlich größer sein können. Zudem ist es bekannt, dass vor allem der gesetzliche Unfallschutz nicht überall wirksam ist. Dies kann deshalb auch zu ähnlichen Fragen bei der privaten Absicherung führen.

Gesetzliche Unfallversicherung im Ausland

Es ist bekannt, dass die gesetzliche Unfallversicherung nur dann Leistungen erbringt, wenn sich eine körperliche Schädigung im Rahmen der Berufstätigkeit oder auf dem Arbeitsweg ergeben hat. Außerhalb des Berufes, zum Beispiel bei einer privaten Auslandsreise, gilt somit keinerlei Absicherung.

Bei einem Arbeitsunfall im Ausland gelten die gesetzlichen Regelungen. Somit werden dieselben Leistungen bei einem Unfall erbracht, wie es auch im Inland der Fall wäre. Die einzigen Voraussetzungen dafür sind, dass es sich bei dem Aufenthalt um eine geschäftliche beziehungsweise durch den Arbeitgeber angeordnete Reise handelt und der Schaden während der Arbeitszeit zugestoßen ist.

Wo bietet die private Unfallversicherung den Schutz?

Die Nützlichkeit bei privaten Versicherungsgesellschaften ist der weitreichende Umfang. Bei Auslandsaufenthalten besteht tatsächlich ein weltweiter Versicherungsschutz. Dabei ist es irrelevant, ob es sich bei dem Aufenthalt um einen beruflichen Anlass handelt oder nicht.

Die Deckung gilt daneben zwar auch für sogenannte Krisengebiete. Es werden allerdings keine Leistungen erbracht, wenn ein Krieg oder Bürgerkrieg die direkte Ursache für eine körperliche Beeinträchtigung war. Bei einer Reise in ein solches Land, welches sich im Kriegszustand befindet, ist das Verletzungsrisiko für die versicherte Person zu groß und damit für das Versicherungsunternehmen nicht tragbar.

Eine Ausnahme gibt es allerdings, wenn ein Krieg erst nach der Ankunft im jeweiligen Land ausbricht. In diesem Fall werden die vereinbarten Leistungen im Versicherungsfall gewährleistet. Sie sollten sich in einer solchen Situation allerdings schnellstmöglich um die Abreise aus dem Krisengebiet kümmern, da nach Ablauf von sieben Tagen ab Kriegsbeginn die Absicherung der privaten Unfallversicherung automatisch erlischt.

Leistungen, die für das Ausland sinnvoll sind

Unfälle im Ausland sind mit weiteren Problemen verbunden, die auf den Geschädigten zukommen können. Um diesen Problemen entgegenzuwirken, bietet die private Unfallversicherung entsprechende Leistungen an, die den Ablauf nach einem Unfall in einem anderen Land vereinfachen und entsprechend Hilfe erbringen.

Notwendig können dabei unter anderem die Erstattung für Bergungs- und Rettungskosten werden. Verunglücken Sie zum Beispiel während des Urlaubs in der Schweiz oder Österreich beim Skifahren, kann diese Leistungsart Ihr Leben im Notfall retten.

Ähnlich ist bei den Kosten für einen Rücktransport, wenn Sie den Auslandsaufenthalt nach einem Unfall vorzeitig abbrechen muss. Nach einer klinisch bedingten Behandlung sind Sie in schlimmen Fällen nicht mehr in der Lage selbstständig zum Wohnsitz zu fahren. Die Transportkosten können dann über die Unfallversicherung abgerechnet werden, sofern sie im Tarif mitversichert sind.

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