Unfallversicherung für Rentner – Überflüssig oder sinnvoll?

Bevor Sie als Senior aus dem Berufsstand austreten, in Rente gehen oder pensioniert werden, gibt es eine gesetzliche Absicherung über die Berufsgenossenschaften und andere Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand. Die Sicherung gilt für sämtliche Personenschäden, die im Rahmen des Berufs an den Mitarbeitern entstehen. Die Kosten für diesen Schutz müssen immer komplett von dem Arbeitgeber übernommen werden. Oftmals bekommen dadurch die Arbeitnehmer nichts von der Zahlung mit.

Warum ist der Schutz für Rentner wichtig?

Viele Berufstätige fragen sich daher meist erst zum Rentenbeginn, inwiefern der Abschluss einer privaten Unfallversicherung noch sinnvoll ist. Immerhin fällt zum Renteneintritt der gesetzliche Schutz weg.

Der private Unfallschutz kann vor allem für Senioren notwendig werden, wenn im Alter körperliche Einschränkungen vorhanden sind oder wenn ältere Menschen durch Kräfteverfall die Bewegungen nicht mehr hundertprozentig unter Kontrolle haben. Daraus können schnell Unfälle und langfristige Invaliditäten entstehen, die eine Betreuung oder weitere Investitionen für Alltagshilfen, wie zum Beispiel Treppenlifte oder altersgerechte Umbauten am Haus, notwendig machen.

Anders als bei den gesetzlichen Regelungen sichert die private Unfallversicherung die versicherten Personen in allen Lebenslagen ab. Dabei ist es unbedeutend, ob Sie noch berufstätig oder bereits Rentner sind . Die Leistungen werden immer so erbracht, wie es in dem jeweiligen Tarif abgeschlossen wurde und in den allgemeinen Versicherungsbedingungen geregelt ist.

Bis zu welchem Alter können Sie sich versichern?

Wie bei anderen Personenversicherungen, wie die Krankenversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung, ist auch das Eintrittsalter bei der Unfallversicherung für die Höhe des Beitrags ausschlaggebend. Je jünger Sie also bei dem Versicherungsabschluss sind, desto günstiger sind auch noch die Versicherungsbeiträge. Möchten Sie in der Zukunft definitiv einen derartigen Versicherungsschutz beantragen, sollte Sie dies so früh wie möglich tun. So sparen Sie bei Ihrem Anbieter langfristig Geld ein.

Rentner sollten darüber hinaus auch noch eine Altersfrist beachten. Viele Tarifanbieter ermöglichen es nur bis zu einem festgesetzten Eintrittsalter, einen Vertrag abzuschließen. Danach ist das Risiko für die Versicherer meist zu groß. Demgemäß ist der Vertragsabschluss noch vor Ende des 70. Lebensjahrs notwendig. Überschreiten Sie dieses Alter, können Sie den Unfallschutz oft leider nicht mehr in Anspruch nehmen.

Unfallversicherung ohne Gesundheitsfragen?

Beantragen Sie eine private Unfallversicherung im Rentenalter, ist hier nahezu immer eine Gesundheitsprüfung notwendig. Hin und wieder kommt es vor, dass Unfallversicherungen einen Antrag mit verkürzten Gesundheitsfragen anbieten. Sollten schon gewisse Beschwerden oder Krankheiten vorliegen, könnten Sie damit zumindest die Wahrscheinlichkeit für eine Antragsannahme erhöhen.

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